TAIJI - QIGONG - BAGUA
Peter Schwarz

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Entscheidungshilfen für die richtige Kurswahl


Was ist für Sie das Richtige, Taiji, Qigong oder Bagua?

Grundsätzlich können Sie alle drei Disziplinen zur Lebenspflege, Gesundheitsvorsorge und Meditation ausüben.
Im Taiji Quan und Bagua Zhang kommt noch der Aspekt der Kampfkunst und Selbstverteidigung hinzu.

Qigong bietet durch seine Vielfalt an Methoden mehrere Herangehensweisen, beruhend auf:

  1. Ihrer Veranlagung

  • Sie sind ein Mensch, der sich gerne bewegt und finden damit im Bewegungs-Qigong ein weites Feld.

  • Sie sind ein kontemplativer Mensch und finden im stillen Qigong und der Meditation die passenden Methoden.

  1. Ihrem Bedürfnis

  • Sie sind zu dynamisch und wollen zur Ruhe kommen: probieren Sie das stille Qigong. Sollten Sie die plötzliche Ruhe nicht ertragen können, müssen Sie durch Bewegungs-Qigong erst die Hyperaktivität vermindern und können erst dann zum stillen Qigong weitergehen.

  • Sie wollen oder müssen aktiver werden: Sie brauchen mehr fließende Energie und sollten sich dem Bewegungs-Qigong zuwenden.

  • Achten Sie sorgfältig darauf, wofür Sie sich entscheiden und was diese Entscheidung bewirkt!
    Erfahrungsgemäß zieht es viele Menschen genau zu dem, was ihren derzeitigen Zustand begünstigt oder verstärkt.
    Die Hyperaktiven zieht es nicht zum Qigong, sondern mehr zum Mountainbiking, Bungeejumping und Vollkontakt-Kickboxen, also zu Aktivitäten, die den Adrenalinausstoß fördern und so weiterhin noch mehr täglichen Kick geben.
    Die Introvertierten zieht es hingegen noch mehr in die vertraute Stille.
    Für beide Gruppen kann hier ihre jeweilige Stärke zum Nachteil werden.

  1. Qigong als Weg zur persönlichen Entwicklung

    „Der Weg ist das Ziel“ und „Wer seine Mitte nicht verliert, der dauert“ sind zwei oft zitierte Sprüche. Hier ist ein Vorschlag, um durch das Üben der Mitte einen Weg zu gestalten. Dabei nutzen Sie alle gegebenen Möglichkeiten, wie Körperhaltung, Bewegung, Atmung, Entspannung, Konzentration, Vorstellung, Affirmation und Stille. Womit Sie beginnen ist gleichgültig, denn Sie beziehen sowohl den Körper als auch den Geist in die Arbeit mit ein.

  • Qigong für die Wirbelsäule: Pfahl-Übungen/stehen wie ein Baum für Haltung und Aufrichtung,
    Chan Mi Gong Basisübungen oder Weißer Kranich Shaolin Qigong für die Beweglichkeit

  • Qigong in Bewegung: die 8 Brokate oder die 15 Ausdrucksformen des Taiji-Qigong oder die 6 heilende Laute oder der fliegende Kranich (Die beiden letzten Methoden kombinieren Bewegung mit Meditation)

  • Stilles Qigong und Meditation (Neidan Gong)


Für Taiji Quan oder Bagua Zhang
sollten Sie sich dann entscheiden, wenn Sie sich für Kampfkunst und Selbstverteidigung interessieren. Es ist das Geniale an Taiji und Bagua, dass Kampfkunst, Gesundheitsvorsorge und Meditation auf einen Punkt gebracht wurden.


Taiji Quan oder Bagua Zhang?
Hier hilft nur ausprobieren. Taiji Quan ist anfangs langsamer und wird erst im fortgeschrittenen Stadium dynamischer. Bagua Zhang ist von Anfang an dynamischer.
Eine Taiji-Form braucht mehr Platz als eine Bagua-Kreisform.


Taiji / Bagua und Qigong?
Da Taiji Quan und Bagua Zhang als Qigong in Bewegung betrachtet werden können, ist ein weiteres Bewegungs-Qigong nicht notwendig. Unbedingt notwendig hingegen sind die Atemmethoden. Eine weitere gute Ergänzung stellt die daoistische Meditation mit ihren Energiekreisläufen dar.


Sie sind noch unsicher? Für persönliche Fragen stehe ich selbstverständlich gerne zur Verfügung.

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